EFDPO-Konferenz 2026 in Berlin: Datenschutz trifft KI, Open Source und Lieferketten
Vom 5. bis 6. Mai 2026 findet in Berlin die Jahreskonferenz der European Federation of Data Protection Officers (EFDPO) statt. Die Veranstaltung richtet sich an Datenschutzbeauftragte aus ganz Europa und wird auf Englisch abgehalten.
Das Programm greift Themen auf, die für DSB derzeit besonders relevant sind: Künstliche Intelligenz und DSGVO, digitale Souveränität durch Open-Source-Lösungen sowie das Risikomanagement in Lieferketten unter NIS2 und DORA.
Open Source als Alternative zu Big Tech
Eine Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, ob und wie Open-Source-Softwarelösungen als echte Alternativen zu marktdominanten Anbietern eingesetzt werden können. Als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind dabei: Marit Hansen, Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Michael Ørnø vom dänischen Amt für staatliche IT-Dienste sowie Tobias Fonsmark, CEO von Semaphor, dem Unternehmen, das Open-Source-Arbeitsplätze im dänischen öffentlichen Sektor umsetzt.
Lieferketten unter NIS2 und DORA
Morten Ejrnæs Nielsen, Partner bei GlobeTeam A/S, spricht über das Management von Lieferkettenrisiken im Licht von NIS2 und DORA, ein Thema, das zunehmend auch in die Verantwortung von DSB hineinspielt.
KI und DSGVO: Muss wirklich alles neu gedacht werden?
Ole Martin Moe von der Bull Law Firm geht der Frage nach, was Organisationen konkret tun müssen, wenn KI-Anforderungen auf die DSGVO treffen. Ein Vortrag, der praktische Orientierung für die tägliche DSB-Arbeit verspricht.
Das vollständige Konferenzprogramm ist auf der EFDPO-Website abrufbar. Die Anmeldung erfolgt über die Registrierungsseite des BvD.