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Privacy Shield steht

Nach monatelangen Nachverhandlungen einigen sich die Vertreter der EU-Staaten aller Voraussicht nach heute, Freitag, auf die neue EU-US-Datenschutzvereinbarung Privacy Shield. Klappt die Einigung wie erwartet, wird sie am kommenden Dienstag von der EU-Kommission formell in Kraft gesetzt. Der Deal soll vor allem KMU Rechtssicherheit beim transatlantischen Datenverkehr und so milliardenschwere Erleichterungen bringen. Sie können sich bei der Datenübermittlung in die USA künftig auf Privacy Shield berufen und hätten damit die nötigen Datenschutzanforderungen erfüllt.

Derzeit müssen sie auf bestimmte Vertragsklauseln oder ähnliche Alternativen ausweichen, deren Ausarbeitung oft umständlich und teuer ist-für Multis ist das leichter machbar.

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Neuer EU-Datenschutz läutet „Ära der Zertifizierungen“ ein

„Extrem hohe Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder vier Prozent des weltweiten Konzernumsatzes sowie die Tatsache, dass Schädiger bei Verstößen ihre Nicht-Verantwortlichkeit im Sinne der Beweislastumkehr belegen müssen, machen aus dem einst zahnlosen Papiertiger ein messerscharfes Datenschutz-Instrument“, so Erich Scheiber, Geschäftsführer der Zertifizierungsorganisation CIS. Datenschutz-Zertifizierungen zur Absicherung gegen Haftung werden in der EU-DSGVO explizit angeführt.

Die heuer im Mai verabschiedete DSGVO tritt ab 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedsstaaten in Kraft. Bis dahin können diese noch manche Regeln der Verordnung abändern, etwa zum Schutz der öffentlichen Sicherheit. Offene Fragen gibt es auch bei der Bußgeldbemessung. So ist etwa die finanzielle Leistbarkeit kein ausdrückliches Kriterium für Strafmilderung. Ob Bußgelder in bedrohlichem Ausmaß verhängt werden, bleibt bis zu ersten Präzedenzfällen ungewiss – jedenfalls sollen sie „abschreckend“ sein. „Damit wird Datenschutz zum Management-Thema und übt auch Handlungsdruck auf KMU aus, die bei Verstößen von hohen Bußgeldern betroffen sein können“, so Frank.

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Technischer Datenschutz

Datensicherheit stellt eine wichtige Säule des nachhaltigen Datenschutzes dar. Im Rahmen spezifischer Arbeitskreise beschäftigen wir uns mit den technischen Anforderungen zur Sicherstellung der aktuellen und zukünftigen datenschutzrechtlichen Anforderungen.

Der Verein

Der „Verein österreichischer betrieblicher und behördlicher Datenschutzbeauftragter – Privacyofficers.at“ betreibt unter der Adresse www.privacyofficers.at den offiziellen Webauftritt des Vereins und stellt darunter Informationen über den Verein, den Vereinszweck und dessen Ziele bereit. Darüber hinaus dient das Forum https://forum.privacyofficers.at als Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch zu datenschutzrelevanten Themen.

Schwerpunkt DSGVO

Einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten legen wir naturgemäß in die Behandlung von aktuellen Fragen zur EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Wir sind die größte österreichische Community von Datenschutzbeauftragten für Datenschutzbeauftragte. Wir fördern und vertreten die Interessen der betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragten Österreichs.

Unsere Ansprechpartner und fördernden Mitglieder

Die konstruktive Zusammenarbeit mit der österreichischen Datenschutzbehörde aber auch die Unterstützung durch unsere fördernden Mitglieder erleichtern es unsere Aufgaben zur Umsetzung der Vereinsziele zu erreichen.

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